Flucht.

17 Okt

Komm, halt dich fest.
Wir fliehen.

Schließ deine Augen und nimm meine Hand.
Ruf alle Sorgen und schlechten Gedanken zusammen.
Kehr sie auf einen Haufen, kick sie aus deinem Kopf.
Schlag ihnen die Tür vor der Nase zu.
Und sperr sie aus.

Hör sie winseln, lass sie kratzen.
Und kümmere dich nicht mehr darum.

Füll den freien Platz mit wichtigen Dingen.
Mit Dir.
Mit Uns.
Und dem Fluchtweg, hinaus aus dem Trott.

Der Weg, der jetzt vor uns liegt..und wartet, dass wir ihn gehen.
Irgendwo hin.
In unseren Köpfen.
Endlich zum Ziel.
In unseren Herzen.

Atme tief ein, halte meine Hand ganz fest.
Atme wieder aus und spüre die Freiheit.
Deine Hand in meiner.
Sicherheit und Nähe.
Geborgenheit.
Und Mut.

Lass uns gehen.
Und diesen Irrsinn hinter uns.
Für diesen Augenblick.
Für immer.

Komm, halt dich fest…
….wir fliehen.

2 Antworten zu “Flucht.”

  1. Frechdachs Oktober 17, 2011 um 3:58 pm #

    <3 + <3 = .!

  2. Sherry November 22, 2011 um 11:17 am #

    Ein tolles Gedicht. Stürmisch und leidenschaftlich.

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